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Preisträger 2011


Moritz-Ziller-Preis für Stadtgestaltung 2010/2011

Preisträger/innen


Preisträger (030)
Andreas Rodemann, Zittau

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Der Verfasser überbaut Teile der Brachfläche und die angrenzenden Bahnanlagen mit gestellartigen Brücken, auf denen Container zu unterschiedlichen Zwecken angeordnet werden sollen. Die damit verbundene Idee, preiswerte und flexibel nutzbare Flächen an interessanter Stelle für "Start-Up" Unternehmen anzubieten, wirkt überzeugend, auch wenn sich durch die Aufstellung der Container auf Brücken diese Maßnahme sehr aufwendig gestalten dürfte. Zu den Freiflächen machen die Verfasser nur wenige Angaben, die bestehenden und geplanten Nutzungen des Schmalspurbahnmuseums und der Bahn werden durch die Aufstellung der Brücken jedoch nicht wesentlich beeinträchtigt.

Das Konzept besticht durch die hohe Originalität und Zeichenhaftigkeit. Es ist gut vorstellbar, dass so die nötige Attraktivität entsteht, um die neuen Strukturen mit Leben zu füllen. Aufgrund des temporären Charakters der Bauten bleibt der Weg für weitere Entwicklungen in der Zukunft frei.


Anerkennungspreis (010)
Sebastian Pietzsch, Dresden

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Als eine Interpretation regionaler Kommunikations- und Verkehrsnetze entwickelt der Verfasser ein funktional durchdachtes Freiraumkonzept. Sowohl die Wegeführung als auch die Positionierung einzelner Funktionsflächen sind sehr schlüssig gewählt und auch formal überzeugend umgesetzt.
Einzelne Orte wie "Ladepromenade", "Reliktegarten" oder "Radebeuler Balkon" greifen lokale Besonderheiten auf und inszenieren eine vielfältige Stadtlandschaft. Mit der Integration eines touristischen Leitsystems wird auch im Detail auf den regionalen Bezug verwiesen, es verspricht einen zusätzlichen Wert in der alltäglichen Nutzung. Die dargestellten Vegetationsthemen sind ebenfalls stark am Bestand orientiert und erzeugen vielfältige und atmosphärisch überzeugende Raumsituationen. Die sehr konsequent aus dem Konzept entwickelten Details zeigen eine einprägsame Formensprache und Individualität.
Funktionale Durcharbeitung und gestalterische Konsistenz lassen die Arbeit zu einem wertvollen Diskussionsbeitrag werden, der darüber hinaus ein hohes Realisierungspotential aufweist.


Anerkennungspreis (020)
Andreas Hempel, Bernburg
Mathias Lehmann, Dessau

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Die Verfasser gliedern das Areal in einen westlichen Parkbereich mit alten und neuen Gebäuden und einen Solarpark in den östlichen und südlichen Erweiterungsflächen. Dadurch wird geschickt die Problematik der östlichen Wettbewerbsgrenze umschifft und die Bahnanbindung und Emissionsschutzzone der nördlichen Produktionsanlagen respektiert.

Zwei neue Gebäude, die sich analog einer Faltung aus dem Geländeversatz zur Sidonienstraße entwickeln, ergänzen den Bestand um ein Informationszentrum und eine Museumserweiterung. Die vorgeschlagene Architektur erscheint der besonderen Nutzung angemessen. Der Museumspark mit seinen "Insel-Implantaten" bleibt in der Darstellung zu schematisch und erreicht nicht die Qualität der hochbaulichen Vorschläge.


Anerkennungspreis (025)
Robert Heinze, Eilenburg

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Die Arbeit überzeugt durch ihren sensiblen und behutsamen Umgang mit dem Ort. Mit minimalem Aufwand wird der Zugang zum Museum angeordnet, ein Rangierbereich für die Schmalspurbahn östlich der Güterhalle hergestellt und ein daran angrenzender Stadtpark entwickelt, der die Spuren der alten Bahnanlage sichtbar lässt und die vorhandene Vegetation ergänzt.
Es handelt sich um einen pragmatischen Vorschlag für die - auch abschnittsweise realisierbare - Gestaltung des Geländes, der charmant und respektvoll den Genius Loci thematisiert.


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