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Wettbewerbsgebiet

 

Zillerpreis Radebeul - Präsentation Wettbewerbsgebiet stadt_bahn_park (5,89MB)


DokumentFotosammlung Wettbewerbsgebiet als Download (ZIP 16MB)

Das Wettbewerbsgebiet befindet sich im östlichen Stadtgebiet im Grenzraum zur Nachbarstadt Dresden. Es handelt es sich um ein innerstädtisches Gebiet, welches nördlich und südlich an dicht bebaute Wohn- und Gewerbeflächen angrenzt. Das Gebiet wird eingeschlossen zwischen einem gründerzeitlichen Wohnquartier im Norden, der stark befahrenen viergleisigen Fern-, Regional- und Güterbahntrasse der Deutschen Bahn bzw. Gleis- und Funktionsanlagen der historischen Schmalspurbahn im Süden und Osten, einem als Schmalspurbahnmuseum und Veranstaltungsraum umgenutzten ehemaligen Verwaltungs- und Lagergebäude sowie dem ehemaligen Bahnhofsgebäude im Westen. Dieses beherbergt die Stadtbibliothek und zukünftig auch die Volkshochschule, da es zum Betrieb des Bahnhaltepunktes Radebeul-Ost nicht mehr notwendig ist.


Zillerpreis_Wettbewerbsgebiet


Das Wettbewerbsgebiet grenzt an das östliche Stadtzentrum, welches durch die Geschäftsstraße Hauptstraße, den Verwaltungsstandort mit Rathaus und Technischem Rathaus sowie einem Schulstandort mit einer Grundschule und einem Gymnasium gekennzeichnet ist. Das seit 2003 förmlich festgesetzte Sanierungsgebiet "Zentrum und Dorfkern Radebeul-Ost" grenzt ebenfalls westlich an das Wettbewerbsgebiet.


Die Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs in Radebeul-Ost sind als solche funktionslos geworden und liegen brach. Ehemals als Verladebahnhof mit Gleisanschluss an der Bahnstrecke Leipzig-Dresden genutzt, zeugt heute nur noch das bereits sanierte Lager- und Verwaltungsgebäude und der noch bestehendeund aufrechtzuerhaltende Gleisanschluss für ein nördlich angrenzendes Arznei- und Chemiewerk an die ursprüngliche Nutzung.


Historischer GüterbodenEhemaliges Lager- u. Verwaltungsgebäude


In Ost-West-Richtung wird das Gebiet von einer gepflasterten Straße durchzogen, die zur Erschließung der parallel zu den Gleisanlagen der Deutschen Bahn liegenden Gleise und Funktionsgebäuden der Schmalspurbahn dient.


LadestraßeLadestraße


Nach dem Abbau nicht mehr benötigter Gleise nördlich der Erschließungsstraße ist über die Jahre Ruderalflora von geringem ökologischem Wert in natürlicher Sukzession entstanden. Entlang der nördlich des Gebietes verlaufenden Sidonienstraße sind zahlreiche großkronige und ökologisch wertvolle Großbäume vorhanden. Diese sollten erhalten bleiben. Zwischen dem Wettbewerbsgebiet und der Sidonienstraße besteht ein Geländesprung, welcher z.Z. durch eine Böschung oder eine Mauer abgefangen wird.


RuderalvegetationPharmawerk


An das Wettbewerbsgebiet grenzen östlich und südlich potenzielle Erweiterungsflächen. Diese liegen durch die Forststraße und die Bahntrasse der Deutschen Bahn vom Wettbewerbsgebiet räumlich getrennt, eignen sich aber grundsätzlich für eine Flächen- und Nutzungserweiterung im Zusammenhang mit dem Wettbewerbsgebiet. Ideen für zukünftige Nutzungen im Zusammenhang mit den entwickelten Vorstellungen zum Kernbereich des Wettbewerbsgebietes werden erwartet.


Aktuelle Planungen der Stadt Radebeul und eines privaten Investors beinhalten die Neugestaltung des westlich angrenzenden Bahnhofsumfeldes und die Errichtung eines Lebensmittelmarktes sowie die Sanierung des denkmalgeschützten Eckgebäudes Hauptstraße/Sidonienstraße. Damit erhält das östliche Stadtzentrum mit der Aufwertung des Bahnhofsgebietes einen attraktiven südlichen Abschluss. Weiterhin plant der Eigentümer der Flächen des Schmalspurbahnmuseums mittelfristig eine Erweiterung der derzeitigen musealen Nutzung und die Gestaltung der Außenflächen. Die Verbindung der bestehenden und bereits in unmittelbarer Vorbereitung befindlichen Nutzungen und Projekte zielt darauf ab, ein Kunst- und Kulturquartier mit positiven Ausstrahlungseffekten in die angrenzenden Stadtgebiete und über die Stadtgrenzen hinaus zu etablieren.








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