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Fördermittelbescheid übergeben - Gymnasium Luisenstift in Radebeul wird saniert und erweitert

Mittwoch, 09.08.2017

Brunhild Kurth (CDU), Sächsische Staatsministerin für Kultus, übergab am heutigen Mittwoch, den Fördermittelbescheid in Höhe von 2.412.680,77 EUR für die Sanierung und Erweiterung des Altbaus des Gymnasiums Luisenstift Radebeul/ 1. Bauabschnitt Erweiterung.


Die Förderung erfolgt im Rahmen des Sächsischen Investitionskraftstärkungsgesetzes aus dem 800 Millionen Euro umfassenden Finanzpaket "Brücken in die Zukunft". Die Finanzierung stemmen gemeinsam Bund, Land und Kommunen:
• Bund 156 Mio. EUR (19,50 %)
• Land 322 Mio. EUR (40,25 %) und
• Sächsische Kommunen 322 Mio. EUR (40,25 %).


Oberbürgermeister Wendsche betont: "Dieses Programm zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Bund, Land und Kommunen zusammenstehen und an einem Strang stehen."

Mit Beschluss des Radebeuler Stadtrates hat sich die Stadt dafür entschieden, ihren gesamten Anteil aus dem Brückenprogramm in die Schulinfrastruktur zu stecken.

Auf der Grundlage einer tiefgründigen und vom Stadtrat bestätigten Analyse der gesamten Bausubstanz der Radebeuler Schulen fiel die Entscheidung entsprechend der Prioritätenliste auf die Sanierung/Erweiterung des altehrwürdigen Luisenstiftsgebäude am gleichnamigen Gymnasium.


Mit der nunmehr bewilligten Förderung kann dabei der 1. Bauabschnitt, nämlich der Erweiterungsbau umgesetzt werden. Die Gesamtkosten dafür betragen lt. aktueller Kostenberechnung 5.267.909,35 EUR. Die Finanzierung setzt sich wie folgt zusammen:
• Fördermittel 2.412.680,77 EUR (45,8 %)
• Eigenmittel 2.855.228,58 EUR (54,2 %)


Mit der sich anschließenden Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Altgebäudes wird das Gesamtvorhaben zum Schluss ca. 10 Mio. EUR kosten.

Im Gymnasium Luisenstift (Altbau) lernen ca. 800 Schüler. Das Luisenstiftsgebäude ist durch gravierende bauliche Mängel geprägt, wie z.B. keine Barrierefreiheit, fehlender Brandschutz, erforderliche Trockenlegung, mangelnde Wärmedämmung, undichtes Dach, nicht dem Stand der Technik entsprechende Heizung und Elektrik. Das Dresdner Büro Pussert Kosch Architekten GbR, welches im Januar 2016 als Preisträger des europaweiten Realisierungswettbewerbes gekürt wurde hat die Planung des Projektes übernommen. Für den ersten Bauabschnitt ist eine Bauzeit von ca. 24 Monaten geplant.

"Mit dem geplanten Erweiterungsbau an der Ostseite des bestehenden Schulgebäudes wird das Schulgelände zu einem Campus. Die Gebäude stehen damit in einer engeren Beziehung", erläutert Oberbürgermeister Bert Wendsche. "Zudem entspannt die Arbeit in zwei Bauabschnitten auch Schüler und Lehrer, da während der Sanierung des Altbaus der Neubau bereits genutzt werden kann."

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