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Die Geschichte einer großen Hilfe, die zur Fortsetzung einlädt

Samstag, 19.08.2017

Die Lutherkirchgemeinde hat vom Sächsischen Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes einen Krankentransportwagen als Spende für ein Krankenhaus in Rumänien bekommen.

Durch den internationalen Couragepreisträger von 2014, den damaligen Dekan der deutschen Kirche in Schäßburg, Johannes Halmen, wussten wir von dem dringenden Bedarf eines Fahrzeugs für das Laukasspital in Laslea. Wir konnten dieses Krankenhaus bereits bei einer Reise des Couragevereines zu Pfingsten 2015 besuchen und erlebten die liebevolle Pflege an den Patienten und die engagierte Leitung durch den Arzt Dr. med. Petru Oprean.
Das Krankenhaus feiert am 7. Oktober sein 25-jähriges Bestehen.
Vom DRK bekamen wir außerdem Krankenhauskleidung und einen Defibrilator zur Verfügung gestellt und die medizinische Hochschule steuerte noch einen Inkubator und ein Absauggerät bei. Die technische Überprüfung erfolgte durch das Autohaus Gommlich. Sie erledigten freundlicher Weise auch all die umfangreichen Formalitäten zur Überführung des Krankenwagens nach Rumänien. Am Pfingstsonntag konnten wir das Fahrzeug in Laslea übergeben. Für alle, die dabei waren - ob Radebeuler oder das medizinische Personal des Krankenhauses - war es ein großes "Pfingstwunder", dass diese großartige Spende Wirklichkeit wurde. 3 Wochen später waren wir wieder

vor Ort, um die Originalpapiere des inzwischen in Meißen abgemeldeten Fahrzeuges zu übergeben. Auf dieser Reise begleiteten uns unser Oberbürgermeister Bert Wendsche und Sabine Flierl. Der Krankenwagen war inzwischen angemeldet, neu beschriftet und mit der deutschen und der rumänischen Flagge lackiert. Bei dieser Begegnung bekamen wir noch eine umfangreichere Führung durch das Spital. Es ist für 36 Patienten ausgelegt, aber 52 Betten sind belegt! Als wir alles gesehen und bestaunt hatten brannte bei uns die Frage auf den Lippen: "wo und wie können wir helfen?"
Die Bandbreite ist riesengroß und breit gefächert. Es werden z.B. Krankenhausbetten samt Dekubitusmatrazen gebraucht. Der Krankenwagen soll auch zur medizinischen Vorsorge, also als "kleine Ambulanz" genutzt werden, die vor Ort auf den Dörfern, in Schulen und bei Hausbesuchen ein großer Gewinn wären. Dafür werden Geräte zur  Untersuchung benötigt ( Ultraschallgerät, EKG-Gerät, Augenprüfgerät u.s.w.).
Dr. Petru Oprean könnte sich auch einen Austausch von Auszubildenden des Lukasspitals (Pflegeberufe,  Physiotherapeuten) mit bei uns ansässigen Einrichtungen vorstellen. Die deutsche Sprache ist in diesem Gebiet ohnehin kein Problem. Was uns sofort klar wurde, es werden Geräte aller Art zur Physioterapie dringend benötigt. Aber auch Inkontinenz- und andere Pflegematerialien sind kontinuierlich erforderlich.


Wer kann helfen?

Diese Frage haben wir uns auch im Blick auf die Neuigkeiten unserer Partnergemeinde in Klausenburg gestellt. Diese Partnerschaft besteht seit nunmehr 26 Jahren. Die Gemeinde konnte ein Haus für den bereits seit über 10 Jahren in der Unterkriche existierenden Kindergarten erwerben. Ein wunderschönes Haus mit großem Garten in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche soll das neue Zuhause für die Kinder werden. Hier gibt es dann Platz für eine dringend benötigte Krippengruppe und das pädagogische Konzept kann nun endlich fortgeschrieben werden. Natürlich sind damit auch umfangreiche Neuanschaffungen aller Art (Möbel, Raumtextilien, Spielzeug, Außen-Spielgeräte, Sanitärausstattung u.s.w.) nötig. Um die Kosten für die Gemeinde möglichst niedrig zu halten, sind Spenden dringend erforderlich.


Die Radebeuler Volkssolidarität hat dankenswerter Weise bereits eine erste große Spende zugesagt.
Jetzt geben wir auf diesem Weg die Frage an alle Leser weiter: Wer kann mit Kindergartenausstattung (s.o.) helfen?

Kontakt: Michael Roßner, Telefon: 0351-8301149 (mit AB)
Mobil: 015773965845


 

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