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Brachflächensanierung - ehemaliger GST Schießplatz Obere Johannisbergstraße

Montag, 07.08.2017


Die Vollsperrung und Umleitungsbeschilderung an der Oberen Johannisbergstraße weist auf intensive Bautätigkeiten in diesem Bereich. Neben Kanal- und Tiefbauarbeiten im Knoten Mittlere Bergstraße und in der Kottenleite ist die Entfernung der Wallanlagen des ehemaligen GST-Schießplatzes an der Oberen Johannisbergstraße im vollen Gange.
Von der Meißner Straße ist eine provisorische Baustellenzufahrt in die Erdwallanlagen hinein angelegt. Für diese Leistungen hat die Firma Bothur aus Großenhain im Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag zu einer Angebotssumme von rund 340 T € erhalten.
In diesem Zusammenhang wurden die Ende der 1970er Jahre aus Bauschutt aufgeschütteten Wälle zur Begutachtung  angeschnitten.
Die Untere Abfall- und Bodenschutzbehörde des Landratsamtes Meißen begutachtete Anfang Juli die Zusammensetzung der damalig künstlich aufgeschütteten Erdmassen. Bauschutt vermischt mit normalen Erdmassen mit geringen Anteilen von Hausmüll wurde ermittelt. Festgelegt ist, große Beton-, Ziegel- und Mauerteile auszusortieren bzw. auszusieben. Danach erfolgt eine Deponierung der ca. 4.000 m³ umfassenden Erdstoffmassen. Ermöglicht wurde die Wallanlagenberäumung durch Bereitstellung von Fördermitteln des Freistaates Sachsen aus dem Landesprogramm für Brachflächenrevitalisierungen.
Immerhin werden rund 380 T € zur vollständigen Renaturierung investiert. 10 % von der Summe trägt anteilig die Stadt Radebeul. Revitalisierung heißt Renaturierung und Neunutzung zugleich. Parallel zur Meißner Straße wird eine ca. 3.000 m² umfassende Streuobstwiese angelegt. Auf weiteren ca. 4.000 m² erfolgt der Bau des naturnah belassenen Regenrückhaltebeckens im Zusammenhang mit dem anfallenden Oberflächenwasser aus den Hanglagen entlang der Kottenleite. Die restlichen ca. 3.000 m² des rund 1 Hektar umfassenden Geländes westlich der Oberen Johannisbergstraße waren die Flächen des ehemaligen Landschaftsgartens des sogenannten Johannisbergschlösschens.
Zwei uralte riesige Eichenbäume bezeugen die damalige Landschaftsgestaltung. Diese Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsichen Landtages beschlossenen Haushalts.


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