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Tillich überreicht Sächsischen Verdienstorden

Mittwoch, 21.05.2014

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat am 19. Mai 2014 in Dresden 14 Bürgerinnen und Bürgern den Sächsischen Verdienstorden verliehen. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Freistaat Sachsen Menschen, die sich im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen oder ehrenamtlichen Bereich in herausragendem Maße engagiert haben.
Der Sächsische Verdienstorden wurde 1996 gestiftet und erstmals am 27. Oktober 1997 verliehen. Ihn können in- und ausländische Persönlichkeiten erhalten, die sich um den Freistaat Sachsen und seine Bevölkerung besonders verdient gemacht haben. Außerordentliche Leistungen, insbesondere im politischen, sozialen, kulturellen oder wirtschaftlichen Bereich sowie auf dem Gebiet der Umwelt sind Kriterien für eine Verleihung. Insgesamt darf die Zahl der lebenden Ordensträger 500 nicht überschreiten. Bisher wurde der Sächsische Verdienstorden 245 Mal verliehen.
Aus Radebeul wurde Wolf-Eike Kuntsche geehrt. In der Begründung heißt es:
"Wolf-Eike Kuntsche reicht es nicht, seine Kunstwerke zu schaffen und mit seinen Kunstwerken zu gestalten. Denn als langjähriges Mitglied im Beirat Bildende Kunst der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen setzte er sich auch engagiert für die Förderung der bildenden Kunst und die Belange der Künstlerinnen und Künstler ein. Er gibt damit etwas an andere weiter, was er selbst zu Zeiten des DDR-Regimes nicht erfahren hat: Unterstützung und Zuspruch für das künstlerische Schaffen. Wolf-Eike Kuntsche ist gegen den kultur-ideologischen Strom der DDR angeschwommen. Deshalb blieb ihm eine Karriere an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden verwehrt. Er ist dennoch seinen eigenen künstlerischen Weg gegangen und hat mit seinem Gesamtwerk die Tradition der Dresdner Kunst auf subjektive und intensive Weise bewahrt und fortentwickelt. Seine Werke prägen und gestalten den öffentlichen Raum, geben Plätzen in unseren Städten ein individuelles Gepräge. Mit seiner politischen Standhaftigkeit als Kritiker des DDR-Regimes, mit seiner Kunst und mit seinem ehrenamtlichen Engagement zeigt Wolf-Eike Kuntsche, wie Gesellschaft im besten Sinne des Wortes "gestaltet" werden kann."
Herzlichen Glückwunsch!

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